Behörden - Tageslyrik vom 27.05.2009 von Alexander Nastasi
Die Öffnungszeiten wurden
bürgerfreundlich angepasst,
lese ich im Gemeindeboten.
Bürgerfreundlich heißt, mittags
30 Minuten länger offen,
wirklichkeitsfremde Bürokratie.
Antrag gestellt - an der Realität vorbeigeplant.
Doch das Standesamt
macht nun alle 4 Wochen
samstags Trauungen.
Bürgerfreundlich ?
Eher bürokratenfreundlich,
vorbei an dem Servicegedanken,
vorbei an der Möglichkeiten,
mit der modernen Technik
zu arbeiten.
Bürgerfremde Bürokraten.
18.05.2009
Tageslyrik vom 26.05.2009 von Alexander Nastasi: Emailanfrage
An eine Firma gemailt über ein Formular, auf Antwort gewartet, eine Frage bekommen und keine Antwort.
Kommunikation künstlich erschwert, keine Möglichkeit, den Menscehn zu erreichen, der versteckt sich hinter dem @ Zeichen.
Moderne Zeiten, die auch Nachteile bringen. E-Mails, die eher verlangsamen, wenn sie dann in Sekunden nach Tagen des Wartens eintreffen.
Emailanfrage.
18.05.2009
Tageslyrik vom 25.05.2009 von Alexander Nastasi - Werbeanruf
Werbeanruf
Zur falschen Zeit,
immer zur falschen Zeit.
Gibt es für unverlangte
Werbung eine richtige Zeit ?
Das Angebot speziell für Sie,
das einmalige Ding, das
gerade Sie brauchen.
Wollten Sie nicht schon immer
einen wasserdichten
Badewannenstöpsel für nur
39,95 Euro haben ?
Nein will ich nicht
und ich will ihn auch nicht,
wenn es dazu heute
eine Badewanne gibt,
auch wenn ich keine habe
und auch, wenn sie
aufblasbar und praktisch
zu verstauen ist.
Nein, Werbeanrufe mag ich nicht.
18.05.2009
Tageslyrik vom 19.05.2009 von Alexander Nastasi - Werbung
Werbung
Da sitzen Spatzen auf der Stromleitung,
beginnen zu schnäbeln,
das war zu viel,
ein paar Flügelschläge
nach der anderen Seite,
hingesetzt und gewartet.
Nicht lange, dann kommt der Spatz wieder,
macht erneut Annäherungsversuche,
der Spatz flirtet mit der Spätzin.
Und ich komme nicht umhin,
zu denken, dass das doch auch
bei uns Menschen so ist:
Umwerben.
Schnäbeln.
Verlieben.
Spatzenwerbung.
18.05.2009
Tageslyrik 18.05.2009 von Alexander Nastasi - Dankbarkeit
Dankbarkeit
Den Hörer aus der Hand gelegt
nach einem telefonischen Coaching
und gespürt, geholfen zu haben.
Ein dankbarer Mensch an der anderen Seite,
gerührt von meinen Worten,
von Worten, die passten.
Dankbarkeit, helfen zu dürfen,
Dankbarkeit, helfen zu können.
Coaching nennt man das,
bewegen tut das nicht nur mich,
bewegen tut das die Herzen.
Die Herzen der Menschen, die ich coachen darf,
die dieses Geschenk annehmen.
Es ist ein gutes Gefühl,
während des Gesprächs die rechten Worte
nicht zu suchen, sondern zu fühlen,
zu spüren, was für den anderen Menschen
jetzt im Moment wichtig ist,
jetzt im Moment passend ist.
Wichtig ist der Moment - für beide
und es macht mich froh, solche Momente
geben und auch empfinden zu dürfen.
Alexander Nastasi, 18.05.2009
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Danke, danke, danke - das sind die Worte, die mir einfallen, wenn ich an die vielen Emails, die vielen Nachrichten, die ich zu meinem 39. Geburtstag, den ich am Samstag, den 16.05. feiern durfte, erhalten habe. Danke, dass so viele Menschen an mich gedacht haben und mir ein Gelingen für die vielen Projekte wünschen, ich weiß es sehr zu schätzen und ich weiß auch, dass diese Wünsche sicher etwas bewirken werden.
Danke, liebe Kunden, liebe Geschäftspartner, liebe Bekannte und liebe Freunde - uind auch danke dir, Julia, die du eine große Aktion gestartet hast, danke, dass du deine Zeit mit mir teilst. Ich weiß es zu schätzen.
Jetzt ist die Danksagung schon fast eine eigene Tageslyrik geworden, man möge es mir nachsehen.
Euer

Alexander Nastasi

